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Ohne Huf kein Pferd PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Webmaster   
15.04.2004 21:51
So unterschiedlich wie jedes einzelne Pferd ist auch der Huf, welcher zu jenem gehört. Der Huf, ist eines der wichtigsten Körperteile, was sehr viele aber unterschätzen. Wieder müssen wir uns dem Pferd anpassen. Ob man beschlagen soll oder nicht?Wenn ja, dann nur vorne? Oder auf allen vier Hufen? Diese Fragen sind ausschlaggebend, da sie die Leistung des Pferdes erheblich steigern oder mindern. Um sein Pferd nicht beschlagen zu lassen, muss ich mir diese Fragen stelle: Wie ist die Hornqualität meines Pferdes?
Reite ich öfter als zwei mal die Woche?
Wenn ja, reite ich dann mehr auf Asphalt oder auf
weichem Boden?
Jemand,der öfter als zweimal die Woche reitet, sollte grundsätzlich sein Pferd mindestens vorne beschlagen lassen, da sich das Horn, welches normalerweise durch die Eisen geschützt ist auf dem harten Boden abreibt, was auf Dauer sehr schmerzhaft werden kann, da sich im inneren des Hufes dünne Blutgefäße und Nervenstränge befinden. Wer sein Pferd aber trotzdem nicht beschlagen lassen will, kann auf Hufschuhe zurückgreifen. Hufschuhe, sind jedoch ziemlich teuer, und können auch leicht verloren gehen.
Wer sich schlussendlich dann aber doch für einen Beschlag entschließt, sollte sich überlegen, ob er/sie sein Pferd kalt oder warm beschlagen will. Warm beschlagen bedeutet, dass die Eisen erhitzt werden, und im heißen Zustand dem Pferd angepasst werden. Das Pferd spürt dabei aber keine Schmerzen, da in diesem Bereich, in dem das Eisen angepasst wird, keine Nervenstränge verlaufen. Der Vorteil dieser Prozedur ist, dass die Poren im Huf geschlossen werden, und Bakterien, welche Fäulnis verursachen können, weniger Chancen haben einzudringen.
Und noch etwas wichtiges am Schluss. Sie sind derjenige, der das Kommando angibt. Wenn ihnen der Hufschmied nicht zusagt, dann suchen sie sich einen anderen, denn es hat keinen Sinn, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie für Ihr Geld nicht die dementsprechende Leistung erhalten


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Kommentare (2)
RSS Kommentare
1. 13.05.2008 13:56
Vernagelt
Kannst du mir eventuell helfen,meine Stute wurde am 2 Mai vorne neu beschlagen,am nächsten Tag lahmte sie.Ich rief den Hufschmied an und er kam auch kurze Zeit später um nochmal zu schauen.Er drückte den Huf ab und stellte fest das zwei Nägel drücken,diese entfernte er und sagte es würde besser werden,doch es wurde nicht besser,er musste nochmal schaune und machte das Eisen ganz runter und sagte wieder es müsste besser werden,doch meine Stute lahmte immer noch,also rief ich den Tierarzt an und bestellte ihn zum Stall.Letzte Woche Mittwoch war er da und drückte sie auch nochmal ab und bestätigte genau wie der Hufschmied den Bluterguss durch das vernageln.Sie bekam einen Hufverband mit Revinollösung und auch der Tier arzt ,es müsste besser werden,ich solle am Freitag nochmal anrufen wie sie läuft.Sie lahmte immernoch unde der Tierarzt machte trozdem den Hufverband ab und meinte sie könnte morgen das Eisen wieder draufkrigen,aber sie lahm noch genauso wie die letzten Tage,es ist nicht besser geworden.Also wieder den Tierarzt anrufen,habe ich heute getan und er meinte es hätte normalerweise viel besser sein müssen.Er kommt morgen nocmal zu schauen.Was könnte es noch sein,Hufgeschwür hat er ausgeschlossen.Wie lange dauert so ein Bluterguss am Huf bis er weg ist.Ist das eine längere Sache oder was ist es.Ich bín ratlos und macche mir ziehmlich große Gedanken um das Pferd.
Registriert
2. 13.05.2008 14:35
Abwarten
Wenn der Tierarzt nochmal kommt um nachzusehen, dann warte mal ab was er sagt. Je nachdem wie schwer die Vernagelung war, kann es schon eine Weile dauern bis das Pferd wieder lahmfrei gehen kann. 
 
Vermutlich wäre es besser gewesen gleich ein Röntgen zu machen um zu sehen wo der Hufnagel hineingewandert ist, doch jetzt wird man da nicht mehr viel sehen vermute ich. Ein Kontrollröntgen zur Sicherheit könnte aber unter Umständen nicht schaden, vielleicht ist doch etwas zu sehen. 
 
Eine Vernagelung ist eine blöde Geschichte. Falls die Tierarztkosten zu hoch werden, könntest du auch mit dem Hufschmied reden. Der müsste für solche Fälle eigentlich versichert sein. Anstehen lassen solltest du die Geschichte aber trotzdem nicht. 
 
Halte uns auf dem Laufenden was der Tierarzt gesagt hat. 
 
Alles Gute
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